die 4 Phasen der Gemeinschaftsbildung

Die vier Phasen der Gemeinschaftsbildung

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Pseudogemeinschaft:
Alle sind nett und bemüht, in Kontakt zu kommen und dazuzugehören,                                        in der Gruppe traut sich keiner, dem anderen auf die Füße zu treten…
Chaos:
Verwirrung durch ungleiche Gefühle, wie grenzen uns von dem/den anderen ab, geben Einzelnen die Schuld, schließen sie oder uns aus, wissen, was für andere/die Gruppe „richtig“ ist.
Leere:
Innehalten und Stille. Jeder schaut bei sich, wird sich seiner/ihrer Vorstellungen/ Erwartungen gewahr. Chance, sich davon frei zu machen, anderen wirklich und mit offenem Herzen zuzuhören.
Authentische Gemeinschaft:
Die Gruppe gibt sich Zeit und Raum für Entwicklung, jede/r kann sich ehrlich(er) zeigen,
vorbehaltlos annehmen. Verbindung mit mir UND mit anderen kann er/gelebt werden.

( Literatur: Gemeinschaftsbildung von M. Scott Peck )

Die Empfehlungen:

– Sei pünktlich zu jeder Gesprächsrunde.
– Sag deinen Namen, bevor du sprichst.
– Sprich in der ICH-Form.
– Sprich von Dir und deiner momentanen Erfahrung( erforsche dich, doziere nicht)
– Bleibe bis zum Ende jeder Runde.
– Schließe ein, vermeide jemanden auszuschließen.
– Drücke dein missfallen in der Gruppe aus, nicht außerhalb vom Kreis.
– Sei verantwortlich für deinen persönlichen Erfolg.
– Sei beteiligt mit Worten oder ohne Worte. Sei emotional anwesend in der Gruppe.
– Höre aufmerksam und mit Respekt zu, wenn eine andere Person dir etwas mitteilt.
–Formuliere nicht schon eine Antwort, während der Andere spricht.
– Respektiere absolute Vertraulichkeit.
– Erkenne den Wert von Stille und Schweigen in Gemeinschaft. Höre auf deine innere         Stimme und sprich, wenn du dazu bewegt bist. Sprich nicht, wenn du nicht dazu bewegt bist.
– Gehe ein persönliches Risiko ein (take a risk).
– Bevor du eine Frage stellst, überprüfe deine Intention.
– Bleib dran, bleib am Ball.

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4 Gedanken zu „die 4 Phasen der Gemeinschaftsbildung

  1. Ja, ich hoffe bzw. bin der festen Überzeugung, dass wir aus Fehlern der Vergangenheit und auch anderer lernen können. Für mich war ein Erlebnis mit wunderbaren Menschen einer kleinen Gruppe im Norden vor fast einem Jahr sehr traurig. Probleme wie Trennung und Zerwürfnis kenn ich von frûher. Heute lerne ich immer öfter in die Lösung zu gehen. Ich glaube an Prinzipien wie Einigkeit und Toleranz, Geduld und Beharrlichkeit. Das inspiriert mich und dafür gebe ich meine Kraft.

  2. Ich durfte gestern den wunderbaren Dokumentarfilm „Ein neues Wir“ sehen und möchte ihn gern noch mal mit Interessenten teilen. Wer also neugierig ist und wissen möchte, in welcher Form und mit welchen Inhalten in den letzten Jahren neue Wohn- (und Arbeits-) Projekte in Deutschland und Europa entstanden sind, ist herzlich eingeladen, gemeinsam zu schauen. Ich wohne ich Russee (Kiel) und hätte Platz für 10 bis 12 Leute. Meldet euch auf Ökolandia.de, vielleicht ergibt sich ein nettes Kennenlernen.

  3. Im Übrigen:
    Roland, mein lieber, du teilst hier viel von deinem Wissen. Das ist toll. Ich danke dir.
    All die anderen Leser dieser Seite: Sagt auch mal was!!!
    z.B. Ich würde gern in einer größeren Gemeinschaft wohnen als ich es jetzt tu (Mutter + Tochter). Ich bin Naturliebhaber. Ich befürworte und ernähre mich fast ganz vegetarisch und ökologisch/biologisch/vollwertig. Ich liebe Musik. Ich singe und tanze gern. Ich bin offen für Spiritualität. Ich befürworte Alternativ-Heilkünste. Ich entsage dem täglichen Wahnsinn der Werbung.
    Ökolandia könnte ein neues Wohnprojekt hervorbringen. Vielleicht bin ich dabei!

  4. Hey, Danke für die Seite !
    …ich bin auch interessiert !
    …mediativ, langsam, respektvoll, herzlich…sind meine Wünsche !

    Zegg-erfahren.

    Christiane

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