community building (cb)

Kommunikationsempfehlungen, nach Scott Peck

Die Kommunikationsempfehlungen sind das Herzstück des CB – Prozesses. Sie unterstützen uns dabei, zu einer Haltung zu gelangen, die uns mehr und mehr in Kontakt mit unserem inneren Wesen bringt und so wahrhaftige und ehrliche Kommunikation ermöglicht. Die Empfehlungen sind keine Regeln, die unbedingt einzuhalten sind, sondern Teil des gemeinsamen Forschens. Sie dienen uns als Orientierung und viele Menschen und Gemeinschaften haben ihren Wert und ihre Nachhaltigkeit in vielen Prozessen erfahren können.

  • Sei pünktlich
  • Sag deinen Namen, bevor du sprichst
  • Sprich in der ICH – Form
  • Verpflichte dich, präsent zu bleiben
  • Schließe ein – vermeide auszuschließen
  • Drücke dein Missfallen innerhalb der Gruppe aus
  • Sei verantwortlich für deinen Erfolg
  • Sei emotional anwesend in der Gruppe
  • Respektiere absolute Vertraulichkeit
  • Gehe ein Risiko ein
  • Sprich, wenn du bewegt bist
  • Sprich von dir und deiner momentanen Erfahrung
  • Erkenne den Wert von Stille und Schweigen
  • Höre aufmerksam und respektvoll zu
  • Formuliere nicht schon eine Antwort, während der andere spricht
  • Du brauchst nicht zu antworten, wenn dir eine Frage gestellt wird

Du wirst im Netz auch noch andere, abweichende Formulierungen finden können. Diese oben genannten sind die für uns essentiellen Empfehlungen.
Wir möchten eine Form von Begegnung vorstellen, wie sie von den Scott-Peck-Gruppen schon weltweit stattfindet. Diese nennt sich „community building“, weil eine gelingende Kommunikation Voraussetzung für Gemeinschaft ist.
Es gibt keine Regeln und auch keine Anleiter, höchstens sind zu Beginn ein bis zwei erfahrene Mitglieder wichtig, die den Rahmen halten.
Ansonsten wollen wir uns lediglich an ein paar Kommunikationsempfehlungen halten, welche bsw. heißen:

Wir sprechen über alles, was für die Teilnehmer_innen im Hier und Jetzt relevant ist. CB ist ein offenes Abenteuer. Kein Thema ist vorgegeben, kein_e Anleiter_in verfügbar und keine Empfehlung ist feste Regel. Dennoch folgt der Gruppenprozess als kommunikatives Experimentierfeld einem strukturellen Verlauf. Die Gruppe durchläuft die 4 Phasen des CB-Prozesses.

Das zentrale Problem besteht darin, dass sehr viele gewöhnliche Gruppen nicht in die dritte oder vierte Phase gelangen. Es herrscht Chaos, Unzufriedenheit und Ineffizienz in der Gruppe.

Daher wird cb gern regelmäßig in spirituellen Gemeinschaften benutzt, Missverständnisse zu vermeiden, unbewusste Erwartungen ans Licht zu bringen und um sich zu gegenseitig zu spüren und im Fluß zu bleiben. Immer wieder geht es natürlich um einen selbst, d.h. durch stetige Achtsamkeit erforsche wusste ich mich in verschiedenen Situationen, fühle mich angegriffen, provoziert oder verletzt, bin freudig überrascht, staune Bauklötze oder oder oder

Beriah_Gemeinschaftsbildung

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